Aktuelles

2016-11-11 1348 / 10 Neues Objekt. Im Gebiet Rauschberg-Teisenberg haben zwei Höhlenforscher ein künstliches Objekt vermessen und fotografiert, das im Kataster bisher nicht enthalten war und weitab der meisten bekannten Objekte liegt.


2016-10-23 1339 / 53 Sulzenkarhöhle. Ullrich, Gernot und Miki haben die Sulzenkarhöhle befahren soweit ohne Schachtzeug möglich. Bergeinwärts fand sich ein 10-15 Jahre altes Fixseil mit guter Verankerung. Im Tagloch einer Verbruchspalte wurde ein Geocache entdeckt. Die Höhle befand sich in sehr sauberem Zustand.


2016-10-22 1339 / 112 Kargrabenhöhle. Ullrich und Johannes haben die ersten ca. 150-180 Ganglängenmeter der Kargrabenhöhle befahren. Die Höhle wurde wohl seit mehreren Jahrzehnten nicht mehr befahren. Es sind noch Seile, stählerne Trittleitern und in Spalten eingeschlagene, teils verzinkte Verankerungen aus den 70er Jahren eingebaut. Diese wurden unter Hinzunahme neuer vorübergehender Sicherungen verwendet. Die Gelegenheit wurde genutzt, Müll aus alten Zeiten zu bergen und zu entsorgen. In tieferen Bereichen soll sich noch ein "Schimmelbiwak" mit Uraltverpflegung befinden.


2016-10-xy 1263 / Rofan. Stefan, Katharina, Georg und Thomas waren im Oktober nochmals im Rofan unterwegs und haben u.a. auch erstmals eine größere Höhle mit interessanter Fortsetzung entdeckt. Damit haben sie dieses Jahr ganze 24 neue Höhlen vermessen, insgesamt sensationelle 624m Ganglängen! Die längste Höhle hat aktuell 175m, was im Rofan einen einsamen Rekord neuer Größenordnung darstellt. Vor 2015 waren im Gebiet 1263 lediglich neun Klein- und Kleinsthöhlen bekannt, eher dürftig dokumentiert. Nun sind es 45 Höhlen, mit insgesamt 952m vermessener GGl.!


2016-10-27 1291 / Eisendorf, Landkreis Ebersberg. Winfried, Thomas und Berti waren mit einem Journalisten des Ebersberger Lokalteils der Süddeutschen Zeitung in einem Entwässerungsstollen nahe Grafing, der vor 200 Jahren gebaut wurde, um einen See abzulassen, Sümpfe trockenzulegen und Ackerland zu gewinnen.


2016-10-23 Biber, Brannenburg. Die diesjährige Seiltechnik-Übung fand am gleichen Ort wie 2015 statt. Da nur spät und wenig darüber kommuniziert wurde, waren nur 9 Leute da. Schwerpunkte waren eine Traverse und die schwierig zu bezwingende Mischung zwischen Pendler und Seilbahn (zu wenig gespannt und zu steil zum Rutschen, aber zu viel gespannt und zu wenig Höhenunterschied zum Abseilen und Aufsteigen). Außerdem bekamen ein paar Neulinge eine ausführliche Einweisung in die Geräte und eine individuelle Betreuung mit vielen Tipps und Tricks für Umsteigstellen.


2016-10-16 1337 / 222 Abgründigkeit, 228 Gierschlund. Ein schlagkräftiges Team aus HFGOK- und HFS-Forschern hat auf der Reiteralm weitergemacht. Die Abgründigkeit hat jetzt einen zweiten Eingang und 400m Ganglänge. Außerdem wurde ein neues, letztes Jahr gefundenes Objekt vermessen, der Gierschlund. Wir hatten gehofft, daß er tiefer wäre, aber es gibt da noch so ein Wandfenster im Schacht, das schaut etwas fossil aus...


2016-10-15 1334 / 5 Eiskapelle. Es fand die jährliche Vermessung der Eiskapelle am Fuße der Watzmann Ostwand statt. Bei traumhaftem Herbstwetter stiegen 25 Interessierte aus der süddeutschen Höhlenforschung, Absolventen der Zusatzqualifikation Erlebnispädagogik (ZQ) Höhle, Mitglieder der Bergwacht Bayern, Freunde und Familienangehörige, sowie Pressevertreter von St. Bartholmä zu dem Firneisfeld auf.


2016-10-01 1337 / Rotwandloch. Drei troglodyte Gelegenheitskletterer haben sich vollbepackt mit mobilen Sicherungsmitteln eine unbequeme Wand am Alpasteig hinaufgekämpft, mit einem sehr auffälligen Loch als Ziel. Erreicht wurde es nicht. Doch vermutlich war schonmal jemand dort, der in der Wand darunter einen höhlenlehmverkrusteten Schnappkarabiner samt schwarzer Reepschnur geopfert hat. Nur keiner weiß, wer das gewesen sein könnte. Wenn jemand eine Idee hat, bitte Bescheid sagen! Das monströse Wandloch ist in keinem Kataster enthalten, gehört aber definitiv hinein. Beim nächsten Mal klappt's hoffentlich.


2016-09-30 1349 / 5 Adventhöhle, 17 Pfingsthöhle. Andi organisierte eine Anfängertour mit 5 Neulingen. Mit dabei waren auch Johanna, Roland, Isabella und Berti. Dies wurde zum Anlaß genommen, mit einer Neuvermessung der Adventhöhle zu beginnen, da Herberts Plan von 1970 einige Fragezeichen beinhaltet. Im Zustieg trafen wir drei vereinsfreie Kameraden, die kürzlich eigenständig mit der Befahrung von Höhlen begonnen hatten, mit denen wir uns ein wenig autauschten. Andi, Isabella und die Neuen gingen zuerst in die Pfingsthöhle und dann in die Adventhöhle, dort bis zum ersten nassen Schacht. Eine respektable Leistung für's erste Mal! Danke an alle!


2016-09-18 1263 / Rofan. Stefan, Verena, Regina, Johanna, Georg und Thomas waren im Rofan und haben mehrere neue Objekte gefunden, vermessen, kartiert und fotografiert, darunter erstmals eine etwas größere Höhle mit interessanter Fortsetzung. Aktuell sind damit 31 Höhlen im Gebiet 1263 bekannt und dokumentiert, davon 22 neu hinzugekommen in den Jahren 2015 und 2016.


2016-09-xy 1331 / Echobiwak Teil 2. Die zweite von zwei Expeditionen ins nördliche Steinerne Meer dieses Jahr ist abgeschlossen. Es wurden etwa 10 Objekte (weiter-)erforscht, fotografiert, vermessen, kartiert etc. Im Burgschachtlabyrinth wurde in -250m eine Horizontaletage entdeckt. Der Geisterwasserbau zieht weiter horizontal in Richtung Schneebläser.


2016-08-24 1331 / 29 Salzgrabenhöhle. Eine Gruppe von HFS war mit Edu in der Salzgrabenhöhle. Bei der Tagestour ging es u.a. zum Biwak und es sind eindrucksvolle Fotos entstanden.


2016-08-20 1511 / Pitschenbergalm, vordere. Die Forschungsgruppe von Klaus war wieder vom Happischhaus aus unterwegs. Trotz reduzierter Forscherzahl und kurzer Zeit wurden 4 neue Höhlen erforscht, fotografiert, vermessen und kartiert. Maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat wie so oft Klaus' gründliche und wohldurchdachte Vorarbeit.


2016-08-xy 1331 / Echobiwak Teil 1. Die erste von zwei Expeditionen im Steinernen Meer dieses Jahr ist abgeschlossen. Es wurde u.a. Neuland im Burgschachtlabyrinth bis über 300m Tiefe befahren, viel Forschungsmaterial hinauf getragen und außergewöhnlich schlechtes Wetter überstanden.


2016-07-xy 1339 / 336 Riesending. Bei einer Tagestour bis -420m wurden Reste der Rettungsaktion von 2014 geborgen und Seileinbauten saniert.


2016-06-04 1335 / 19, 31, 76 Stiergraben und Fagstein. Einige südbayrische Höhlenforscher waren mit Unterstützung der Bergwacht Berchtesgaden und Freilassing seit langer Zeit erstmals wieder im Stiergraben und am Fagstein unterwegs. Dabei wurde sogar ein neues Objekt erforscht und vermessen. In der Lindwurmhöhle (1335 /31) verwendeten alle viel Zeit für Fotos. Leider will Franz davon keine herausrücken.


2016-04-xy Spanien, Jaen, Sistema de la Murcielaguina. Ein paar südbayrische Höhlenforscher haben Freunde in Spanien besucht und waren dort u.a. mit den Speleologen von Villacarillo in einem ihrer aktuellen Forschungsobjekte.


2016-03-23 1337 / 223-226 Hirscheck. Chris, Jürgen, Susi, Julian und Berti haben an einem winterlichen Wochenende vier neue Objekte im Nordwesten der Reiteralm gefunden, erforscht und vermessen. Die Tour war in ihrer Art völlig neu und viel erfolgreicher als erhofft.


2016-03-20 1333 / 8 Klauswandhöhle. Verena, Susi, Julian und Berti waren im Katastergebiet Hochkalter unterwegs.


2016-03-20 1338 / 5 Totengrabenhöhle. Drei südbayrische Höhlenforscher und zwei Neulinge haben den Zustand der Totengrabenhöhle begutachtet.


2016-02-28 1511 / 1 Bruneckerhöhle. Eine Gruppe Höhlenforscher war in der Bruneckerhöhle, zum jährlichen Auslesen des Datenloggers im Endsiphon. Warmer Föhn und Tauwetter sorgten für einen hohen und weiter steigenden Wasserstand. Daher war hohe Bewegungsgeschwindigkeit in der Höhle angesagt.


2016-01-30 1331 / 197 Pegelschacht. Andi und Berti haben Georg und Pam im Pegelschacht besucht und das Vogelhäuschen-Biwak um eine Schlaf-Etage erweitert.


2016-01-02 1331 / 367 Frustobjekt und Tomatenkeller. Jürgen, Kathrin und Berti waren im Auftrag von Georg Z. am Untersberg unterwegs, haben nach Fortsetzungen im Frustobjekt gesucht und ein neues Objekt vermessen, den Tomatenkeller.


2016



2015-12-18 1339 / 197 Pegelschacht und 366 Horrerschacht. Ein Salzburger und ein oberbayrischer Schachtler waren 22 Stunden lang im Pegelschacht, dann 8h im Horrerschacht und dann nochmal 18h im Pegelschacht. Vermutlich haben sie irgendwas geschleppt und sind zwischendurch wohl auch mal eingeschlafen. Das Ziel war und ist jedenfalls Biwak 6, Lothlorien, in Kolowrat. Auf welchem Weg auch immer, möglichst schnell, einfach und gemütlich.


2015-12-13 1324 / 1 Lamprechtsofen. Die Forschergruppen des nördlichen Steinernen Meeres hielten ihr diesjähriges Nachtreffen in der Forscherhütte am Lamprechtsofen ab und befuhren ihn bei dieser Gelegenheit auch. Die gemütliche Tour mit 18 Leuten ging bis zum Schleierfall.


2015-12-05 1525 / 12 Hennerloch. Anfängertour mit zwei Einsteigern, zwei fortgeschrittenen Anfängern und einem Erfahrenen. Neue Forscher zu rekrutieren ist sehr schwer. Aber es hat allen gefallen.


2015-11-24 Jura, Frankreich. Forscher aus Süd- und Westdeutschland, die alle in verschiedenen Expeditionen im Steinernen Meer aktiv sind, haben zusammen einen kleinen Höhlenurlaub außerhalb der Alpin-Saison gemacht, bei dem es u.a. in die Baume de Cretes, die Gouffre des Ordonnes und bei Hochwasser in die Gros Gadeau ging. Dabei wurde die Idee geäußert, mit allen Gruppen des Steinernen Meeres einen solchen Urlaub zu machen, als Nachtreffen quasi, was auf gute Resonanz stieß. Mal schauen.


2015-11-08 1337 / 222 Abgründigkeit. Bei der Erforschung der Schachthöhle wurde in -236m Tiefe leider ein definitives Ende erreicht. Die Vermessung der tiefen Teile konnte abgeschlossen werden.


2015-10-31 1337 / 222 Abgründigkeit. Die 2015 entdeckte und bis in eine Tiefe von ca. 40m erstbefahrene Schachthöhle wurde von zwei unerschrockenen Höhlenforschern bis etwa -150m eingerichtet, vermessen und gezeichnet. Ein Ende wurde nicht erreicht. Es mußte wegen Materialmangel umgedreht werden.


2015-10-11 1337 / 212 Skifahrerloch. Die Schachthöhle wurde endlich vermessen und kartographiert. 2010 war ein Skifahrer bis in 50m Tiefe gefallen und mußte gerettet werden. In der Folge wurde die Höhle durch schraubenförmige Eisröhren entlang eines raumfüllenden Eispropfens bis auf etwa -100m erforscht. Zwischen 2011 und 2015 ist der Eisstand um etwa 11m gesunken. Einige schöne Hohlräume im Eis sind dadurch verschwunden. Dabei herabgerutschte Eistrümmer versperrten leider den Weiterweg nach unten. Deshalb endet der Plan nun in 69m Tiefe.


 

 


2015



 

   

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